…bietet spezialisierte landwirtschaftliche Ausbildung mit Hilfe von Feldversuchen. Das Projekt basiert auf interaktivem Lernen, das von der Vorbereitung des Bodens bis zum fertigen Produkt Lebensmittel reicht. Philosophie ist, die Natur zu schützen, die Ethik zu bewahren und den Menschen Würde zu geben.

Mit Hilfe der Kirche in Person von Don Antonio Polidoro und der Gewerkschaft mit Gianni Fabbris (Bild Mitte) ist es gelungen, einen verlassenen Gebäudekomplex in Serra Marina di Bernalda zu renovieren und für etwa 30 Geflüchtete ein neues Zuhause zu schaffen in dem sie leben können und von wo sie zu den landwirtschaftlichen Feldern gefahren werden. Das von der Polizei geräumte Ghetto bei Metaponto ist nicht weit.

Die geplanten Feldfrüchte sind eine Mischung aus solchen afrikanischen Ursprungs wie Okra und regionalen wie z.B. Feigen. Aus der Marktforschung weiß man, dass dies gefragte Produkte sind, die es dem Projekt ermöglichen würden, schnell wirtschaftliche Autonomie zu erlangen. Mitarbeiter eines solchen Projekts würden sich professionelles und spezialisiertes Fachwissen aneignen und damit eine bessere Integration erreichen. Das Projekt kann auch von Migranten aktiv unterstützt werden.

die neuen Bewohner
Moudy in seinem Versuchsgarten

Bei unserem letzten Besuch im April 2021 konnten wir nicht nur einen weiteren Kleinbus überbringen, sondern auch viele paar Schuhe, beides gespendet von GEA Waldviertler.

hier wird gerade der Kaufvertrag über 1 € von Yvan Sagnet auf dem Rücken von Renate Gönner (GEA) unterzeichnet. Moudy freut sich über den neuen Transporter.

Moudy kommt aus dem Sudan über Libyen und das Mittelmeer und wird wahrscheinlich in Kürze zu Vito Castoro in Miglionico zum Projekt AgricoLa Leggera wechseln, wo er seine Pläne auf dem neu erworbenen Grundstück verwirklichen kann.